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Erhebungskriterien

Für die Erfassung der Adressdaten von Behandlern im KrebsWegweiser wurden jeweils Abteilungen bzw. Kliniken in Krankenhaus- und Klinikeinrichtungen sowie niedergelassene Ärzte angeschrieben und befragt, ob sie Krebspatienten wegen ihrer aktiven Krebserkrankung therapieren. Ansprechpartner in Krankenhäusern und Kliniken war i. d. R. der Chefarzt. Die Daten wurden seit Erscheinen der Printversionen (2003 bzw. 2004 und 2005 sowie 2007) teilweise aktualisiert und für das Internet überarbeitet. Die Daten der Krankenhäuser und Kliniken sind meist nach Postleitzahl, die der Niedergelassenen nach Alphabet angeordnet.

Für die unterschiedlichen Städte und Regionen galt:

Bereich München: Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung gibt es in München ca. 50 Krankenhäuser und zwei Hochschulkliniken, meist mit zahlreichen Abteilungen, Kliniken und Polikliniken. Im ambulanten Bereich stehen für die medizinische Versorgung der Bevölkerung u. a. 4.000 kassenärztlich niedergelassene Ärzte zur Verfügung.

Für die Broschüre KrebsWegweiser für München wurden im Jahr 2003 und dann wieder 2007 über 230 Münchner Abteilungen in 45 Krankenhäusern und Kliniken angeschrieben (Postleitzahlenbereich 80000 bis 81999), die Mitglied in der Bayerischen Krankenhausgesellschaft e. V. waren. Schriftlich befragt wurden auch ca. 180 in München niedergelassene Ärzte, die laut Onlineverzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern zum Zeitpunkt der Befragung „onkologisch verantwortlich tätig“ waren. Die Daten derjenigen Einrichtungen und niedergelassenen Ärzte, die positiv geantwortet haben und einen (kostenlosen!) Eintrag in der Broschüre wünschten, finden sich in den Listen des entsprechenden Bereiches in diesem Onlineportal wieder.

Bereich Oberbayern (ohne Landeshauptstadt München): Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung gibt es in Oberbayern ca. 100 Krankenhäuser, die meisten mit zahlreichen Abteilungen, sowie annähernd 4.500 kassenärztlich niedergelassene Ärzte.

Für die Broschüre KrebsWegweiser für Oberbayern wurden im Jahr 2004 über 80 in Oberbayern befindliche Mitglieder der Bayerischen Krankenhausgesellschaft e. V. und des Verbandes der Privatkrankenanstalten Bayern e. V. befragt. Angeschrieben wurden auch über 170 in Oberbayern niedergelassene Ärzte, die laut Onlineverzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern zu diesem Zeitpunkt „onkologisch verantwortlich tätig“ waren. Die Daten derjenigen Einrichtungen und niedergelassenen Ärzte, die sich im Regierungsbezirk Oberbayern aber außerhalb der Landeshauptstadt München befinden mussten und positiv geantwortet haben sowie einen (kostenlosen!) Eintrag in der Broschüre wünschten, finden sich in den Listen des entsprechenden Bereiches in diesem Onlineportal wieder.

Bereich Berlin: Für die Broschüre KrebsWegweiser für Berlin wurden im Jahr 2005 über 250 Abteilungen von 30 in Berlin befindlichen Mitgliedern der Berliner Krankenhausgesellschaft e. V. befragt. Angeschrieben wurden auch in Berlin niedergelassene Ärzte, die laut Onlineverzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin den Vermerk "QS-Leistung/Onkologie" führen (Stand Mitte 2005). Die Daten derjenigen Einrichtungen und niedergelassenen Ärzte, die positiv geantwortet haben und einen (kostenlosen!) Eintrag in der Broschüre wünschten, finden sich auch in den Listen des entsprechenden Bereiches in diesem Onlineportal wieder.

Bereich Nordbayern: Für die medizinische Versorgung der Bevölkerung gibt es in Nordbayern (Postleitzahlenbereich 90, 91, 95, 96, 97 und 63) über 100 Krankenhäuser und Hochschulkliniken, meist mit zahlreichen Abteilungen, Kliniken und Polikliniken. Im ambulanten Bereich stehen für die medizinische Versorgung der Bevölkerung über 7.100 kassenärztlich niedergelassene Ärzte zur Verfügung.

Für die Broschüre KrebsWegweiser für Nordbayern wurden im Jahr 2007 über 100 Mitglieder der Bayerischen Krankenhausgesellschaft e. V. angeschrieben. Schriftlich befragt wurden auch über 400 in Nordbayern niedergelassene Ärzte, die laut Onlineverzeichnis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern zum Zeitpunkt der Befragung „onkologisch verantwortlich tätig“ waren. Die Daten derjenigen Einrichtungen und niedergelassenen Ärzte, die positiv geantwortet haben und einen (kostenlosen!) Eintrag in der Broschüre wünschten, finden sich in den Listen des entsprechenden Bereiches in diesem Onlineportal wieder.

Der Urheber dieser Seiten weist ausdrücklich darauf hin, dass es auch außerhalb der hier genannten medizinischen Einrichtungen qualifizierte Hilfe und Behandlung gibt! Zu beachten ist auch, dass jedes Krankenhaus unterschiedliche Schwerpunkte (z. B. Spezialisierung auf eine besondere Krebsart) und möglicherweise unterschiedliche Behandlungskonzepte (z. B. Brustzentrum, Interdisziplinäre Tumorkonferenzen, Breast Center, Interdisziplinäres Tumortherapie-Zentrum ...) hat oder spezielle Dienstleistungen (Brückenteam, Schmerzsprechstunde ...) bietet, die direkt bei der Klinikleitung oder beim Patientenfürsprecher zu erfragen sind. Natürlich gibt es auch bei den Niedergelassenen neben den Genannten qualifizierte Ansprechpartner! Und: Jeder Arzt hat unterschiedliche Schwerpunkte und möglicherweise verschiedene Behandlungskonzepte oder spezielle Dienstleistungen. Manche Ärzte sind in onkologischen Schwerpunktpraxen tätig. Die erste Anlaufstelle bei Fragen um die Gesundheit ist oft der Haus- oder der niedergelassene Facharzt (z. B. Frauenarzt, Urologe, Kinderarzt, Zahnarzt, HNO-Arzt ...). Dieser sollte beim ersten Verdacht auf eine Tumorerkrankung früh Krebsspezialisten zurate ziehen. Während Diagnosestellung, Krebsbehandlung und Nachsorge wird der Patient meist von einem interdisziplinären Ärzteteam betreut.

In der Vergangenheit mussten viele Patienten zur Krebsbehandlung einen langen Klinikaufenthalt in Kauf nehmen. Heute werden viele Therapien auch ambulant durchgeführt – in Ambulanzen, Poli- und Tageskliniken der Krankenhäuser und Kliniken sowie bei niedergelassenen onkologisch tätigen Ärzten. Diese können Ärzte verschiedener Fachrichtungen sein, die die Bedingungen der Onkologievereinbarung erfüllen, also entsprechende Qualifikationen nachweisen können; meist handelt es sich um Hämatologen und Internistische Onkologen oder auch um Gynäkologen und Urologen. Sie spielen in allen Phasen der Erkrankung eine wichtige Rolle. Die wohnortnahe ambulante Therapie und Versorgung werden in Zukunft wahrscheinlich immer alltäglicher werden. Oberstes Ziel ist dabei, den Patienten nach aktuellem Standard zu versorgen und ihm die höchstmögliche Lebensqualität zu bieten.


 
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